Das Projekt

Konfetti

Es soll Konfetti regnen

Funkelnagelneu!

Eine neue Idee. Ein neuer Blog. Alles glänzt und ist rein und unbeschrieben. Ja! Ein neues Buch. Ein Gedichtband. Der Titel: „Weiß/Schwarz“. Monatelang ist diese Idee durch meinen Kopf spaziert, hin und her, hat sich alle möglichen Farben gewählt als Ausdruck und hat die verschiedensten Formen angenommen und sie wieder verändert. Inhalte aufgestellt, verworfen, neu erfunden.

Wenn ich zurückschaue…

… erst war es „nur“ ein Gedanke, dann entstand ein Bild. Wie Puzzleteile setzte sich die Idee fort, nahm Gestalt an, fügte sich zusammen, als wäre es vorausbestimmt. Alles genährt aus einer Erinnerung an einen, der glücklichsten Momente in meinem Leben. 2015. Ich hielt tatsächlich mein erstes eigenes Buch in meinen Händen. Alles schien Schicksal. Die Hilfe von Freunden, die Illustrationen von einer so begabten und tollen Künstlerin – Annika Vogel – und die viele Arbeit, die sich fast, wie von selbst erledigte. Jedenfalls fühlte sich das so an, weil es ja um etwas mir so wichtiges ging. Natürlich war es praktisch gesehen viel Arbeit. Und nur möglich, durch Unterstützung, Hilfe und Diskussion von vielen Menschen. Sie hier alle aufzuzählen, würde zu weit führen. Ich bin dankbar gewesen in jeder Sekunde. Und die Arbeit war, wie der Titel des Buches. „Innen/Außen“. Inhalt und Form. Ich habe die Texte geschrieben und mich an den praktischen Arbeiten des Herstellens aktiv besteiligt.. Setzen, Drucken, Schneiden, Binden, etc. Und plötzlich war das Baby geboren. Alles fügte sich einfach und entstand, als sollte es so sein. Schicksal. Und ebenso plötzlich war auch mein Leben ein anderes. Es folgten Lesungen, öffentliche Auftritte – so eine Aufregung und ich spürte, dass ich den Menschen tatsächlich etwas zu sagen hatte. Und ich fühlte mich gut dabei. Die Menschen hörten mir zu, verbanden sich mit mir und wir bildeten eine Einheit über emotionale Bilder und Metaphern. Wir fühlten ähnlich. Wir waren für diese Momente nicht allein, nicht einsam. Wir erkannten uns selbst in den Anderen. Das war toll..erhebend..so…Und jetzt über 3 Jahre später wiederholt sich die Geschichte. Und ich bin ganz aufgeregt, wenn ich nur daran denke.

Die letzten Monate?

Sichtung von Schubladentexten, Schreiben, Korrigieren, Diskutieren – schlaflose Nächte, Höhen und Tiefen, Nachdenken, ruhelose Tage, Weiß und Schwarz und Gold und Hellblau. Fragen über Sinn und Unsinn und die unterschiedlichsten Formen von Antworten auf diese Fragen. Zusammenstellen. Und jetzt ist es fertig! Das neue Manuskript. Nicht zu fassen. Unglaublich. Unendlich viele Stunden. Abgeschlossen. Vom Hell zum Dunkel und jede erdenkliche Farbe dazwischen. Das ist das Leben. Metaphern und sinnliches Empfinden.

Und was es ganz besonders macht..es ist ein Familienprojekt geworden.14 Gedichte von mir, Moderne Malerei von Volker Voigt als Illustrationen, Zeichnungen von meinen beiden Töchtern – Nastassja und Alyssa. Und ein wunderbarer Text von meinem Sohn Gordon. Das verbindende Element ist ein wichtiger Teil meiner Lebenshaltung und diese Menschen machen mich glücklich und ihre Arbeiten sind großartig.

Die Idee.

Stur, wie ich nun mal bin.. habe ich beschlossen, dass es dieses Buch auf jeden Fall geben wird. Auf jeden Fall, unter allen Umständen. Es gehört ab jetzt zu mir.

Die beiden Möglichkeiten.

Ich finde einen Verlag.

Also hab ich mich schon mal an die Arbeit gemacht. Es gibt im deutschsprachigen Raum ungefähr 1800 Verlage. Ich habe also an die 2 Millionen – ich neige zu Übertreibungen – Internetseiten von Verlagen angeschaut, durchforstet und habe ziemlich oft gelesen, dass eigentlich bei fast jedem Verlag zu viele Manuskripte eingehen und die Chancen relativ gering sind. Also gut! Ich habe trotzdem nicht aufgegeben und habe mich durchgekämpft und mich am Ende für 134 Verlage entschieden, die infrage kommen könnten. Das bedeutet aber auch 134x verschiedene Ansprüche, Kriterien, Vorgaben und Richtlinien. Da ich immer positiv denke, ist einfach keine Hürde zu hoch, als dass sie nicht überwunden werden können.

Ich stelle das Buch in Eigenregie her.

Aber was passiert, wenn ich keinen Verlag finde? Es handelt sich hier um Lyrik. Und Lyrik ist schwer unter die Menschen zu bringen. Mein Sturkopf und meine Seele wollen dieses Buch. Und wenn ich keinen Verlag finde, dann muss ich das selbst in die Hand nehmen.

Umsetzung.

Für beide Möglichkeiten benötige ich Eure Hilfe, denn beide Varianten benötigen viel Zeit, Energie, Kraft und Geld. Ich bin zu allem bereit! Crowdfunding ist das Zauberwort. Ich starte mit viel Vorbereitung am Dienstag, den 09. April 2019 eine Startnext Kampagne. Ich bin sehr aufgeregt und habe eigens für dieses Vorhaben diesen Blog aufgebaut. Ich werde hier, ähnlich, wie in einem Tagebuch alles festhalten und dokumentieren. Und wer mich unterstützt, wird Teil meiner Geschichte und hilft mir, einen Lebenstraum zu erfüllen.