Illustration „Bea“
Volker Voigt

Du, mein Alles.
Du, mein glasklarer See.
Meine Welt in tausend Farben,
aus deinen Gedanken gestrickt.
Deine Seele so rein,
wie der Traum eines Kindes.

Das zarte Grün meiner Augen trägt
den Klang deines Namens
bis zum Himmel hinauf.

Ich nehme dich mit, auf all meinen Reisen,
Ich liebe dich zart, jeden Augenblick.
Ich bau dir ein Haus mit offenen Türen und großem Geschick.

Du sollst Lachen und Weinen,
in all meinen Träumen.
Es gibt keine Monster mehr unter dem Bett.

Ich kremple die Ärmel
und tapferen Herzens,
beschütz ich dich, vor all dem

Lärm und Schmutz dieser Welt.

Und bist du müde, bette ich dich sanft unter Sternen
mit einer Decke aus purem
Mut.
Und sing dir ein Lied.

Ich mahne die Sonne, das sie für dich scheint und lache dabei.
Spürst du dieses Glück?
Mein Herz ist dein.

In stürmischen Nächten,
bei geschlossenem Fenster,
im hellen Kerzenschein.

Tanzen wir.

Ganz nah beieinander
zur Melodie der Liebe,
in den duftenden Morgen hinein.

Jeden Tag, jede Stunde
und
jede Sekunde.

Bist du!

immer und immer.

Mein.

Illustration „Aurora“ Volker Voigt

Ich Denke Dich für alle Zeiten.
Ich Denke Uns für alle Ewigkeit.
Die Sonne kommt doch immer wieder.
Und Berge und Täler und keine Angst.

Mild betörend und so glänzend dein Duft,
du sture, wilde, schöne Rose.
Wer kocht den Kaffee, wenn das Schweigen kommt?
Hast du dein Spiegelbild erkannt?

Vertraute Fremde.
Maßlos, die Zeit.

Und unendlich viele Worte neu gedacht.

Ich setze keine Punkte.
Ich denke keinen Satz.
Ich fühle unvollkommen.
Frei.

Ich laufe der Unvernunft davon
mit geschlossenen Augen und tausend Gedanken im Kopf.
Verstand, der sich biegt, wie Balken
in einem alten, wirren Haus.

Dein Haar, ich will es berühren, es ist, wie von Engeln gemacht.
Lass uns gänzlich Neues erschaffen.
Das zerbrochene Glas spaltet den Blick.
Es gibt keine Richtung, keinen Weg und kein Ziel.
Es gibt nur Licht und Dunkel.
Es gibt nur Uns.

Und ein wahrhaftes Wir.