Fleißig.Fleißig..nochmals fleißig. Adressen zusammen getragen, Bedingungen gelesen, Ansprechpartner gefunden und neue Ideen gesammelt. Zig Anfragen und Nachrichten bekommen – Glückwünsche und Daumen nach oben. Hinweise bearbeitet und ein Freund aus dem Urlaub in Australien hat gespendet, so lieb.

Das war der Tag gestern!

Glücklich über so viel Zuspruch und Gemeinschaft. Recherchieren über Literatur – Foren – es gibt so viele – und Autorenseiten im Social Media. Mir wurde erstmal bewusst, wie viele Menschen sich mit dem Schreiben beschäftigen. Ein verinnerlichter, seelischer Prozess, glaube ich. Heilend und erfüllend. Der Buch-Markt ist einer der größten in Deutschland. Aber ab wann, ist es Berufung? Ab wann ist es Ausdruck für das eigene Sein und unbedingt nötig? .

Mittags habe ich eine kurze Pause eingelegt – erstmal einen Kaffee – und mich gefragt, wo ich eigentlich stehe, welchen Platz nehme ich ein in diesem Dschungel?.. Essen nicht vergessen! Das passiert mir manchmal, wenn ich zu sehr beschäftigt oder zu aufgeregt bin.

Und weiter!

Ich schaue aus dem Fenster – alles ist grau.. Aber dann geht für mich die Sonne auf. Telefonat mit einer, meiner mir liebsten Freundin.

Ulrike Jähme und ich im Café Kunterbunt

Ich habe die Idee, im Rahmen meiner Crowdfunding Kampagne eine Lesung zu organisieren. Einen Auftritt zu planen mit ihr gemeinsam. Jedes Mal, wenn sie singt kommen mir die Tränen, so schön ist das! Eine vage Idee – es muss schnell gehen.. Viel organisieren und planen. Und, wenn ich schon dabei bin, warum nicht gleich zwei planen? In meiner alten Liebe – mein Schwerin, meine Heimat, da bin ich geboren und wenn ich an sie denke, dann werde ich melancholisch und denke an all die Menschen, die mich dort begleitet haben. Und natürlich gibt es eine Lieblingskneipe.. Das wäre perfekt dort aufzutreten.

Aber ich will noch nicht zu viel verraten.

Der zweite Auftritt in meiner neuen Liebe – Leipzig. Ich lebe hier in dieser wundervollen Stadt seit einem halben Jahr. Ein Laden muss gefunden werden, Bedingungen ausgehandelt und alles zeitlich geplant werden. Wie spannend und meine Euphorie sagt unbedingt JA!.. Natürlich sollen auch die Bilder mit ausgestellt werden. Und mein Herz pocht bei dem Gedanken, so einer schönen Gemeinschaft. Mit Menschen, die mich schon so lange begleiten, an der Verwirklichung meines Traumes zu arbeiten.

Wir gehen gemeinsam in Vorleistung und wenn ihr uns mit einer Tüte Konfetti oder einem anderen schönen Dankeschön auf

https://www.startnext.com/weissschwarzgedichte

unterstützt, dann bekommen wir einen Lohn, den man nicht ausdrücken kann, sondern ausschließlich fühlen. Also ran an die Arbeit! Tag 4. beginnt. Wie findet ihr die Idee, welche Hinweise habt ihr und vor allem, seid ihr dabei?..

Wow… was für ein Tag gestern! Die Crowdfunding Aktion ist so super gestartet. Ich fühle mich unbesiegbar! Schon 185 € am ersten Tag. Wahnsinn!.. Ich bin ja so dankbar. Tausend Nachrichten.. Nachfragen.. Glückwünsche.. und alle in einem Boot. Die ganze Familie! Dieses Glück ist unbeschreiblich und auch alle Freunde mit dabei! Das ist ein schönes Gefühl und perfekt, das erreicht zu haben. So viele Menschen um einen herum, die an mich glauben und mich gernhaben. Also ran an die Arbeit. ich habe eine Vision!

Das Konfetti ein wenig zur Seite geschoben und los geht’s! Ich suche heute Autorengruppen und Plattformen im Internet, um meine Kampagne groß zu verteilen. Und dann gehe ich meine Verlagsliste durch – 134 Verlage habe ich ja bereits herausgesucht – unterteilen in Post und Mailversand, Ansprechpartner und konkrete Bedingungen recherchieren.

Das ist viel Arbeit… schöne Arbeit, die mich meinem Ziel wieder ein Stück näher bringt. Helft alle weiterhin mit!


“.. und aufmüpfig binde ich eine rote Schleife um mein Lächeln..“

Projekt unterstützen

Eine neue Idee. Ein neuer Blog. Alles glänzt und ist rein und unbeschrieben. Ja! Ein neues Buch. Ein Gedichtband. Der Titel: „Weiß/Schwarz“. Monatelang ist diese Idee durch meinen Kopf spaziert, hin und her, hat sich alle möglichen Farben gewählt als Ausdruck und hat die verschiedensten Formen angenommen und sie wieder verändert. Inhalte aufgestellt, verworfen, neu erfunden.

Wenn ich zurückschaue…

… erst war es „nur“ ein Gedanke, dann entstand ein Bild. Wie Puzzleteile setzte sich die Idee fort, nahm Gestalt an, fügte sich zusammen, als wäre es vorausbestimmt. Alles genährt aus einer Erinnerung an einen, der glücklichsten Momente in meinem Leben. 2015. Ich hielt tatsächlich mein erstes eigenes Buch in meinen Händen. Alles schien Schicksal. Die Hilfe von Freunden, die Illustrationen von einer so begabten und tollen Künstlerin – Annika Vogel – und die viele Arbeit, die sich fast, wie von selbst erledigte. Jedenfalls fühlte sich das so an, weil es ja um etwas mir so wichtiges ging. Natürlich war es praktisch gesehen viel Arbeit. Und nur möglich, durch Unterstützung, Hilfe und Diskussion von vielen Menschen. Sie hier alle aufzuzählen, würde zu weit führen. Ich bin dankbar gewesen in jeder Sekunde. Und die Arbeit war, wie der Titel des Buches. „Innen/Außen“. Inhalt und Form. Ich habe die Texte geschrieben und mich an den praktischen Arbeiten des Herstellens aktiv besteiligt.. Setzen, Drucken, Schneiden, Binden, etc. Und plötzlich war das Baby geboren. Alles fügte sich einfach und entstand, als sollte es so sein. Schicksal. Und ebenso plötzlich war auch mein Leben ein anderes. Es folgten Lesungen, öffentliche Auftritte – so eine Aufregung und ich spürte, dass ich den Menschen tatsächlich etwas zu sagen hatte. Und ich fühlte mich gut dabei. Die Menschen hörten mir zu, verbanden sich mit mir und wir bildeten eine Einheit über emotionale Bilder und Metaphern. Wir fühlten ähnlich. Wir waren für diese Momente nicht allein, nicht einsam. Wir erkannten uns selbst in den Anderen. Das war toll..erhebend..so…Und jetzt über 3 Jahre später wiederholt sich die Geschichte. Und ich bin ganz aufgeregt, wenn ich nur daran denke.

Die letzten Monate?

Sichtung von Schubladentexten, Schreiben, Korrigieren, Diskutieren – schlaflose Nächte, Höhen und Tiefen, Nachdenken, ruhelose Tage, Weiß und Schwarz und Gold und Hellblau. Fragen über Sinn und Unsinn und die unterschiedlichsten Formen von Antworten auf diese Fragen. Zusammenstellen. Und jetzt ist es fertig! Das neue Manuskript. Nicht zu fassen. Unglaublich. Unendlich viele Stunden. Abgeschlossen. Vom Hell zum Dunkel und jede erdenkliche Farbe dazwischen. Das ist das Leben. Metaphern und sinnliches Empfinden.

Und was es ganz besonders macht..es ist ein Familienprojekt geworden.14 Gedichte von mir, Moderne Malerei von Volker Voigt als Illustrationen, Zeichnungen von meinen beiden Töchtern – Nastassja und Alyssa. Und ein wunderbarer Text von meinem Sohn Gordon. Das verbindende Element ist ein wichtiger Teil meiner Lebenshaltung und diese Menschen machen mich glücklich und ihre Arbeiten sind großartig.

Die Idee.

Stur, wie ich nun mal bin.. habe ich beschlossen, dass es dieses Buch auf jeden Fall geben wird. Auf jeden Fall, unter allen Umständen. Es gehört ab jetzt zu mir.

Die beiden Möglichkeiten.

Ich finde einen Verlag.

Also hab ich mich schon mal an die Arbeit gemacht. Es gibt im deutschsprachigen Raum ungefähr 1800 Verlage. Ich habe also an die 2 Millionen – ich neige zu Übertreibungen – Internetseiten von Verlagen angeschaut, durchforstet und habe ziemlich oft gelesen, dass eigentlich bei fast jedem Verlag zu viele Manuskripte eingehen und die Chancen relativ gering sind. Also gut! Ich habe trotzdem nicht aufgegeben und habe mich durchgekämpft und mich am Ende für 134 Verlage entschieden, die infrage kommen könnten. Das bedeutet aber auch 134x verschiedene Ansprüche, Kriterien, Vorgaben und Richtlinien. Da ich immer positiv denke, ist einfach keine Hürde zu hoch, als dass sie nicht überwunden werden können.

Ich stelle das Buch in Eigenregie her.

Aber was passiert, wenn ich keinen Verlag finde? Es handelt sich hier um Lyrik. Und Lyrik ist schwer unter die Menschen zu bringen. Mein Sturkopf und meine Seele wollen dieses Buch. Und wenn ich keinen Verlag finde, dann muss ich das selbst in die Hand nehmen.

Umsetzung.

Für beide Möglichkeiten benötige ich Eure Hilfe, denn beide Varianten benötigen viel Zeit, Energie, Kraft und Geld. Ich bin zu allem bereit! Crowdfunding ist das Zauberwort. Ich starte mit viel Vorbereitung am Dienstag, den 09. April 2019 eine Startnext Kampagne. Ich bin sehr aufgeregt und habe eigens für dieses Vorhaben diesen Blog aufgebaut. Ich werde hier, ähnlich, wie in einem Tagebuch alles festhalten und dokumentieren. Und wer mich unterstützt, wird Teil meiner Geschichte und hilft mir, einen Lebenstraum zu erfüllen.

Illustration „Bea“
Volker Voigt

Du, mein Alles.
Du, mein glasklarer See.
Meine Welt in tausend Farben,
aus deinen Gedanken gestrickt.
Deine Seele so rein,
wie der Traum eines Kindes.

Das zarte Grün meiner Augen trägt
den Klang deines Namens
bis zum Himmel hinauf.

Ich nehme dich mit, auf all meinen Reisen,
Ich liebe dich zart, jeden Augenblick.
Ich bau dir ein Haus mit offenen Türen und großem Geschick.

Du sollst Lachen und Weinen,
in all meinen Träumen.
Es gibt keine Monster mehr unter dem Bett.

Ich kremple die Ärmel
und tapferen Herzens,
beschütz ich dich, vor all dem

Lärm und Schmutz dieser Welt.

Und bist du müde, bette ich dich sanft unter Sternen
mit einer Decke aus purem
Mut.
Und sing dir ein Lied.

Ich mahne die Sonne, das sie für dich scheint und lache dabei.
Spürst du dieses Glück?
Mein Herz ist dein.

In stürmischen Nächten,
bei geschlossenem Fenster,
im hellen Kerzenschein.

Tanzen wir.

Ganz nah beieinander
zur Melodie der Liebe,
in den duftenden Morgen hinein.

Jeden Tag, jede Stunde
und
jede Sekunde.

Bist du!

immer und immer.

Mein.

Illustration „Aurora“ Volker Voigt

Ich Denke Dich für alle Zeiten.
Ich Denke Uns für alle Ewigkeit.
Die Sonne kommt doch immer wieder.
Und Berge und Täler und keine Angst.

Mild betörend und so glänzend dein Duft,
du sture, wilde, schöne Rose.
Wer kocht den Kaffee, wenn das Schweigen kommt?
Hast du dein Spiegelbild erkannt?

Vertraute Fremde.
Maßlos, die Zeit.

Und unendlich viele Worte neu gedacht.

Ich setze keine Punkte.
Ich denke keinen Satz.
Ich fühle unvollkommen.
Frei.

Ich laufe der Unvernunft davon
mit geschlossenen Augen und tausend Gedanken im Kopf.
Verstand, der sich biegt, wie Balken
in einem alten, wirren Haus.

Dein Haar, ich will es berühren, es ist, wie von Engeln gemacht.
Lass uns gänzlich Neues erschaffen.
Das zerbrochene Glas spaltet den Blick.
Es gibt keine Richtung, keinen Weg und kein Ziel.
Es gibt nur Licht und Dunkel.
Es gibt nur Uns.

Und ein wahrhaftes Wir.